Aurapflege im Frühjahr

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe bereit zum Abschied sein und Neubeginne, um sich in Tapferkeit und ohne Trauern in andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Hermann Hesse

Das Frühjahr, das am 21. März beginnt und gegen Walpurgis am 1. Mai seine Mitte erreicht ist eine Zeit des Erwachens, des Neubeginns, der Reinigung, Entgiftung und Entschlackung. Wir lösen uns vom Gestern, formen aus den Lehren der Vergangenheit unsere Gegenwart und stellen die Weichen für unsere Zukunft. Im Frühling stehen wir unter dem Einfluss des ölig kalten Konstitutionsmusters Kapha und der Elemente Erde und Wasser.

Typische Kapha Merkmale sind ein athletischer, kräftiger Körperbau, bewegliche Gelenke, ein rundes Gesicht und seidig glänzendes Haar. Kapha Menschen sind ausdauernd, beständig, ruhig, verlässlich, liebenswürdig, sparsam und großzügig. Die Kapha Zeit des Jahres fördert unseren Geschmacks- und Geruchssinn, ebenso wie unsere Verdauung, Fortpflanzung und Ausscheidung.

Das Frühjahr ist auch die Zeit dem Übergewicht, Zellulitis, Ödemen, Hautunreinheiten und Probleme im Hals-Nasen-Ohren-Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Auf geistiger Ebene bringt der Einfluss von Kapha eine Neigung zu Melancholie, Antriebslosigkeit, mangelndem Ehrgeiz, Egozentrik und Eigensinn, die es auszugleichen gilt.

Regelmässiger Sport, Trockenmassagen, die finnische Sauna mit Wechselbädern bzw. -duschen bringen trägen Stoffwechsel in Schwung. Die Kapha Zeit des Jahres bringt uns tiefen Schlaf, demnach sollten wir im Frühjahr früher gegen 6:00 Uhr aufstehen und später gegen 23:00 Uhr schlafen gehen. Eine Entschlackungs- und Entgiftungskur sowie die Darmsanierung im Frühjahr sind für Kapha-Menschen ein Muss, für alle anderen Konstitutionstypen jedoch ebenso wichtig.

Die Kapha-Zeit aktiviert das Nasenwurzel- und Sakralchakra. Die Energie des Bauch- bzw. Sakralchakras, vier Finger breit unter dem Nabel steht für Flexibilität, Fruchtbarkeit, Sinnlichkeit und Ausdrucksvielfalt. Unser Herzchakra verbindet die Energie des Sakralchakras mit der des Nasenwurzelchakras, das uns hilft Vergangenes zu verstehen und loszulassen um Zukünftiges auf die Gegenwart zu projezieren. Durch diese drei Chakren weist uns die Kapha Zeit den Weg zu Kreativität und Selbstverwirklichung.

Aromaprodukte im Aromaset Frühjahr wärmen, entschlacken, entgiften, stärken das Bindegewebe, helfen bei Misch- und Problemhaut. Auf geistiger Ebene wirken sie stimmungsaufhellend und aktivierend.

Toilette- und Peelingseife Bibernelle wirkt schleimlösend, adstringierend, blutreinigend. In alten Kräuterbüchern wird die Bibernelle zur Stärkung der Immunabwehr und bei Entzündungen im Rachen- und Mundraum empfohlen. Auch bei hartnäckigen Hautkrankheiten wie Ekzemen und Ausschlägen kommt sie zum Einsatz.

Toilette- und Peelingseifen Rotalge bzw. Spirulina sind stark entgiftend. Sie regenerieren, nähren und remineralisieren die Haut.

Haarseife Gundermann hat eine hautpflegende, entgiftende Wirkung. Hildegard von Bingen empfahl Gundermann speziell bei Ohrenentzündungen und Ohrensausen.

Massageöl Frühjahr kombiniert die Kapha ausgleichenden Eigenschaften von Lorbeer, Ingwer und Latschenkiefer mit den pflegenden und hautschützenden Eigenschaften von gereiftem Sesamöl. Dieses Öl eigenet sich für die Ganzkörpermassage bei Rheuma, Muskel- und Gelenksschmerzen.

Badeöl Frühjahr mit der Kapha ausgleichenden ätherischen Ölmischung von Grapefruit, Palmarosa, Rosengeranie, Ho-Blätter deodoriert, strafft und stärkt das Bindegewebe, entspannt und beruhigt. Jojoba und Mandelöl pflegen und schützen Haut.

Körper-Peeling-Balsam Frühjahr mit den ätherischen Ölen Neroli, Palmarosa, Immortelle, Cistrose und Magnolienblüte in Geranienhydrolat, Hanfbutter, Jojoba und gemahlenen Orangenschalen tonisiert, entstaut und pflegt die Haut mit sanftem Peeling Effekt. Auf emotionaler Ebene öffnet der Aromabalsam das Herzchakra. Anwendung einmal pro Woche vor der Dusche oder Sauna.

Chakraöl Frühjahr mit Sandelholz, Lorbeer, Myrthe in Jojoba wirkt harmonisierend auf das Bauch- und Nasenwurzelchakra. Anwendungen bevorzugt für Massagen im Unterbauch- und Lendenwirbelbereich, sowie Massage der Ohren und im Schläfenbereich.

Hydrolat Vogelmiere lindert Juckreiz und Rötungen. Für die Hautpflege bei Rheuma, Nieren-schwäche, Hautausschlag, Lungenleiden und Frühjahrsmüdigkeit.

Basenbad Frühjahr mit Heublumen und Salz vom Toten Meer besonders wohltuend für Haut und Gelenke.

Das Aromaset Kapha ist speziell auf die Pflege von Mischhaut und Hautunreinheiten ausgerichtet. Alle, die noch die Trockenheit von Haut und Schleimhäuten aus Herbst und Winter mit ins Frühjahr nehmen, finden eine Vata Komponente im Kurmassageöl.

Massageöl Kapha-Vata mit der ätherischen Ölmischung Mimose, Sandelholz und Ylang Ylang in Mandelöl pflegt die Haut ohne zu überfetten, stärkt Herz und innere Geschlechtsorgane, wirkt blutreinigend und übermässiger Talgproduktion entgegen. Auf mentaler Ebene hilft das Öl beim Loslassen, bei Angst und innerer Verkrampfung. Dieses Öl kann Spuren von Weingeist enthalten.

Gesichtsöl Frühjahr mit Jojoba und Avellanaöl regeneriert, strafft und pflegt die Haut ohne zu überfetten und schützt vor den ersten Sonnenstrahlen (Sonnenschutzfaktor 5-6). Die ätherische Ölmischung Neroli, römische Kamille, Zypresse, Zedernholz wirkt blutreinigend und ent-zündungshemmend.

Hydrolat Goldrute für die spezielle Pflege unreiner entzündeter Mischhaut, bei Akne, Ekzemen lindert Ödeme und reinigt das Blut.

Hydrolat Rotklee für die reife, fahle Haut, bei Wechselbeschwerden, Östrogenmangel wirkt blutreinigend und hormonausgleichend. Auch für den Mann zum Schutz der Prostata.

Basenbad Chlorella mit Salz vom Toten Meer erfrischt, entgiftet, entschlackt und entsäuert.

Anwendungstipp für Chakraöle (Sakral- und Nasenwurzelchakra):
Für die Massage des Nasenwurzelchakras Im Schneidersitz ein paar Tropfen des Öls auf den Handflächen verteilen und danach mit flachen Händen und kreisenden Bewegungen die Ohren massieren bis ein leichtes Wärmegefühl entsteht. Mit geschlossenen Augen, die Hände ruhen entspannt auf den Knien, den Blick einige Minuten auf das Nasenwurzelchakra richten.
Für die Massage des Sakralchakras einige Tropfen des Öls auf den Handflächen verteilen und auf den Rücken liegend mit einer Hand und kreisenden Bewegungen den Bauch massieren. Die ruhende Hand dabei auf den Nabelbereich legen. Auf ruhiges gleichmässiges Ein- und Ausatmen achten. Aufkommende Gefühle und Gedanken bewusst wahrnehmen und nachspüren. Nach einigen Minuten die Hände wechseln.
Chakramassagen eignen sich auch sehr gut für Partnermassagen.

Eine energiereiche, kreative Kapha-Zeit wünscht
Brigitte Lacher

Aromapflege im Frühjahr

Wenn sich die verschiedenartigen Gedan- ken eines Menschen durch Nachgiebigkeit und Leichtfertigkeit ausbreiten, dann neigen sie in diesem Leichtsinn dazu, die Gerechtigkeit zu ersticken.

Hildegard von Bingen

Das Frühjahr beginnt mit der Tag-Nacht-Gleiche am 21. März und erreicht am 1. Mai zu Walpurgis seine Mitte. Diese Jahreszeit wird den Elementen Wasser, Erde und dem kalt öligen Konstitutionmuster Kapha zugeordnet. Gegen Ende geht der Frühling in die warm leicht ölige Pitta-Zeit des Frühsommers über.

Im Mittelpunkt der Aromapflege stehen Sakral- und Nasenwurzelchakra, Entschlackung und Entgiftung sowie die ätherischen Öle von Nadelhölzern, Immortelle und Niaouli.

Diese Jahreszeit stärkt uns Vergangenes loszulassen um unsere Energien auf die Gegenwart zu richten. Sie fördert unser Bestreben unsere sexuelle Energie mit der Energie unseres Herzens zu verbinden und geistige und körperliche Reinheit zu erlangen.

Der Frühling ist die Zeit für schweisstreibende Sportarten, die den Stoffwechsel und die Durchblutung anregen und Ausdauer erfordern: Krafttraining, Laufen, Rudern, Tennis, Gymnastik, Schwimmen, Tanzen. Nützen Sie die ersten Sonnenstrahlen im Frühling für Sport an der frischen Luft und geniessen Sie die erwachende Natur.

Toilette- und Peelingseifen Frühling wärmen, entschlackenen und reinigen das Blut. Brennessel wirkt stoffwechselfördernd und der Frühjahrsmüdigkeit entgegen, Löwenzahn tonisiert und hilft bei Krampfadern, Holunderblüte Veilchen glättet und entstaut die Haut. Haarseife Birke entstaut Augenringe und hilft bei Rheuma, Hautproblemen und Haarausfall.

Massageöl Frühling kombiniert die Kapha harmonisierenden Eigenschaften von Zypresse, Zedernholz, Immortelle und Myrte mit den pflegenden Eigenschaften des Mandelöls.

Badeöl Frühling mit der ätherischen Ölmischung Lavendel, Lemongras und Fichtennadel stimuliert das Immunsystem, aktiviert, entschlackt und entgiftet. Jojoba und Sesamöl wärmen und fördern die Durchblutung.

Körper-Peeling-Butter Frühling mit Lavendel, Ho-Blätter, Grapefruit in Sesamöl, Avocado- butter und gemahlenen Aprikosenkernen kommt vor der Dusche zur Anregung des Stoff- wechsels zur Anwendung.

Chakraöl Frühling mit Lorbeer, Monarde, Sandelholz wirkt harmonisierend auf das Sakral- und Nasenwurzelchakra. Jojobaöl pflegt die Haut und macht sie weich und geschmeidig.

Zirbelkieferhydrolat reinigt die Atemwege, fördert Wachsamkeit und Konzentration. Entschlackung und Entgiftung sollte auch im Basenbad mit ausleitenden Kräuterzusätzen wie Löwenzahn, Brennessel oder Algen nicht fehlen.

Körperpflege im Frühjahr dient der Anregung des Stoffwechsels mit Trockenmassagen, Sauna und Wechselbädern, Körperpeeling, Basen- und Ölbädern und vor allem viel Bewegung. Es ist auch die Zeit mit einem Fastentag pro Woche Übergewicht zu reduzieren. Wenn Sie schon längst für Rheuma, Zellulitis oder Übersäuerung eine Heimkur geplant haben: jetzt ist die Zeit diese umzusetzen. Dazu auch das Spezialset Entschlackung, Ent- giftung, Entsäuerung.

Einen bewegungs- und massagereichen Frühling wünscht Brigitte Lacher

Kuraromapflege Kapha

Ein Mensch frisst viel in sich hinein: Missachtung, Ärger, Liebespein
Und jeder fragt mit stillem Graus: Was kommt da wohl einmal heraus?
Doch siehe! Nur Güte und Erbauung. Der Mensch hat prächtige Verdauung.

Eugen Roth

 

In der zweiten Hälfte des Frühlings ab Walpurgis geht Kapha langsam in Pitta und die Elemente Erde und Wasser langsam in die Elemente Feuer und Wasser über. Diese Zeit des Jahres eignet sich hervorragend für eine Kur zur inneren und äusseren Entschlackung, Entgiftung und Entsäuerung.

Unsere Lebensenergie Prana ist das Resultat eines komplexen Zusammenspiels von Stoffwechselvorgängen im Körper, deren Basis das Element Wasser bildet. Körperflüssigkeiten wie Blut, Zell- und Lymphflüssigkeit transportieren Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen. Dort laufen über körpereigene Enzyme gesteuert lebenswichtige Stoffwechselreaktionen ab. Die dabei entstandenen Stoffwechselabfallprodukte werden von den Zellen ausgeschieden und über Körperflüssigkeiten in die ausscheidenden Organe Haut, Lunge, Niere, Darm abtransportiert.

Das in den Körperflüssigkeiten enthaltene Wasser liegt zu einem kleinen Teil als geladene Teilchen den sogenannten Ionen vor. Insbesondere die positiv geladenen Protonen werden von den Enzymen im Körper in ganz bestimmten Konzentrationen benötigt um optimal zu funktionieren.

Für einen gesunden Stoffwechsel muss unser Körper die Konzentration an Protonen in den Zellen und Körperflüssigkeiten konstant halten. Dies geschieht über Puffersysteme (Proteine, Phosphate, Bikarbonate), die Säuren binden bzw. freigeben können.

Der Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers ist dann in Balance, wenn unsere Stoffwechselsysteme einerseits ausreichende Mengen an Pufferbasen zur Verfügung haben und andererseits im ausreichenden Maße überschüssige Säuren ausscheiden können.

Die kurmässige innere Entschlackung, Entsäuerung und Entgiftung

Die wichtigste Massnahme zur Entschlackung, Entgiftung und Entsäuerung ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.

Für die Dauer Ihrer Frühjahrskur (6 Wochen) empfehlen wir Ihnen vor dem Abendessen einen warmen Leberwickel um die Durchblutung der Leber zu fördern. Dafür einen Thermophor mit heissem Wasser befüllen, mit einem feuchtem Tuch umwickeln, auf die Leber legen und mit einem Badetuch am Körper fixieren. Damit ca. 15 Minuten im Bett liegend ruhen.

Beschränken Sie Ihr Abendessen auf eine Abendsuppe (Rezepte für 4 Portionen, 1 Portion pro Tag):

Abendsuppe nach Dr.med. F.X. Mayr
In den ersten 3 Wochen 1 l klare Gemüsebouillon (das Suppengrün vorher abseien) mit 250 g geschälten und in Würfel geschnittenen Kartoffeln ca. 20 Minuten köcheln lassen, danach pürieren und mit Majoran, Liebstöckl und gemahlenen Kümmel würzen.
In der zweiten Hälfte der Kur das Suppengrün in der Gemüsebouillon belassen und zusammen mit den weichgekochten Kartoffeln pürieren. Nach Geschmack mit 1-2 EL Obers, Joghurt, Lein- oder Olivenöl verfeinern.

Abendsuppe nach Hildegard von Bingen
Falls Sie Kartoffel nicht mögen oder vertragen: 1 kleine gehackte Zwiebel in 1 EL Butterschmalz goldgelb anrösten, 4 EL Dinkelgries kurz mitrösten und mit 1 l Gemüsebouillon aufgiessen. Mit Salz, Galgant, Bertram, Ysop und Quendel würzen. In den ersten 3 Wochen klare Gemüsebouillon verwenden, danach das Suppengrün in der Suppe belassen und pürieren.

Vervollständigen Sie Ihre Frühjahrskur durch eine Trinkkur um den Körper bei der Ausscheidung von Schlacken und Giften möglichst zu unterstützen. Bestens geeignet dafür ist das Trinken von abgekochtem Wasser über den Tag verteilt nach Durst und Gefühl ca. 1 Tasse alle 1 – 2 Stunden. Bei Verdauungsproblemen empfiehlt es sich das Wasser durch Fenchel- bzw. Ingwertee teilweise zu ersetzen.

Die kurmässige äussere Entschlackung, Entsäuerung und Entgiftung

Fördern Sie die Ausscheidung von Schlacken und überschüssigen Säuren über die Haut durch eine gezielte basische Körperpflege.

Die Basenseife Chlorella mit Meersalz und Schüssler Basensalzen glättet und beruhigt die Haut. Die Microalge Chlorella unterstützt sogar die Ausleitung von Schwermetallen z.B. Amalgan. Die in der Toiletteseife enthaltene ätherische Ölmischung hat einen Kapha-Pitta harmonisierenden Effekt.

Ackerschachtelhalmseife mit Lavaerde Montmorillonite festigt das Bindegewebe, entfernt überschüssigen Talg und hat eine regenerierende Wirkung auf die Haut. Die in der Toiletteseife enthaltene ätherische Ölmischung hat einen Kapha-Pitta-Vata harmonisierenden Effekt.

Das Kurmassageöl mit Sesamöl, Zedernholz, Zypresse, Zirbelkiefer, Neroli wärmt und fördert die Ausleitung. Vermittelt das Öl einen starken Geruch, sind Fussmassagen der Ganzkörpermassage vorzuziehen.

Die Kur-Peeling-Körper-Butter mit Mandelöl, Avocadobutter, Aprikosenkernen, Tanne, Monarde, Grapefruit wird vor der Dusche verwendet um den Stoffwechsel anzuregen und um Schlackenstoffe zu lösen.

Ein Basenbad mit Chlorella, Salz vom Toten Meer und Schüssler Basensalzen verströmt einen beruhigenden Duft. Mit Meditationsmusik und Kerzenlicht eine Wohltat für Haut und Sinne. Entweder als Vollbad oder auch als Fussbad mit idealer Badedauer von 30 – 60 Minuten, nach dem Bad mindesten 1 Stunde ruhen.

Das Kurbadeöl mit Jojoba, Mariendistelöl, Immortelle, Rose, Lavendel wirkt leberstärkend und entgiftend.

Die ätherische Ölmischung regt den Energiefluss an und stärkt die Hauptchakren. Badedauer 30 Minuten.

Für die Pflege von Gesicht, Hals und Dekollete während der Kur wahlweise das beruhigende Muskatellersalbei- oder das aktivierende Latschenkieferhydrolat.

Der wöchentliche Saunabesuch, fördert die Durchblutung, entsäuert und rundet Ihre Haut- und Körperpflege ab. Gönnen Sie sich vor dem letzten Saunagang eine professionelle Aromamassage durch einen erfahrenen Heilmasseur. Die ideale Gelegenheit hartnäckige Verspannungen zu lösen.

Täglich ausreichende Bewegung sorgt darüberhinaus für die Ausscheidung von Säuren über Lunge und Atemwege und hilft bei der Stressbewältigung. Dafür ein Beispiel aus dem Yoga:
Zu Beginn des Tages: Pranayama (4 Min), Sonnengrüsse (8 Min), Tiefenentspannung (3 Min)
Am Ende des Tages: Mondgrüsse (5 Min), Pranayama mit Mantra (10 Min)

Wie bei jeder äusserlichen Aromatherapie kann es zu Reaktionen der Haut wie Rötung, Ausschlag, etc. kommen. Dies ist vorerst kein Anlass zur Sorge, insbesondere wenn die Hautreaktion geringfügig ist und nach wenigen Tagen wieder verschwindet. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich den Rat eines Arztes einzuholen, möglicherweise macht es Sinn die äussere Reinigungskur durch ein inneres Ausleitungsverfahren zu ergänzen. Innere Anwendungen welcher Art auch immer sollten in jedem Fall von einem erfahrenen Arzt begleitet werden. Zu diesem Thema ein Zitat von Sebastian Kneipp.

… Da fiel mir ein, daß ja manches innere Leiden plötzlich verschwand, sobald nach außen hin ein Ausschlag zutage trat.
Könnte man, so fragte ich mich, nicht auf künstliche Weise solchen Ausschlag bewirken, mit anderen Worten durch irgendein Mittel den im inneren Körper verborgenen kranken Stoffen zum Durchbruch verhelfen, dieselben herauslocken an die Oberfläche der Haut und so der Wasserkur Ihre Arbeit um ein gutes Stück erleichtern?
Nach langem Suchen traf ich auf ein Öl, welches diese Dienste in vortrefflicher Weise leistet, bei manchen Fällen geradezu mit auffallenden Erfolgen … Das Öl wird nur äusserlich angewendet und allein in solchen Fällen, in denen so auf die leichteste Weise eine vorteilhafte Ausleitung des kranken Stoffes erreicht werden kann. Die Wirkung ist ganz und gar unschädlich, aber gründlich, tiefgehend bis ins Innerste. Weil es die Rebellen im Körper und im Blut mit scharfer Spürnase wittert und sicher ans Tageslicht bringt, hat ein Herr, bei dem es prächtig und erfolgreich diente ihm den Namen „Malefizöl“ (Öl, über das man sich ärgert; malefiz, lat. maleficus = Böses tuend) gegeben … Sebastian Kneipp

Danksagung:
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Frau Dr.med. Sylvia Fuchs, Ärztin für Allgemeinmedizin für Ihre kontinuierliche Unterstützung und für wertvolle Ratschläge zu diesem Infoblatt.

Buchtipps:
Dr.med. Erich Rauch, Peter Mayr, Milde Ableitungsdiät nach Dr. F.X. Mayr, Haug 2009
Brigitte Pregenzer, Brigitte Schmidle, Hildegard von Bingen, Einfach Kochen, Tyrolia 2008
Dr. Claudia Schöllmann, Was tun gegen Übersäuerung?, Ehrenwirth 2003
Shiva Rea, Tending the Heart Fire, Sounds True 2014