Elektrosmog und Gesundheit

In der vedischen Lehre ist Prana unsere Lebensenergie, die indivuelle Manifestation des Lebensprinzips im Universum. Prana fliesst über drei Hauptenergiekanäle auch Nadis genannt durch unseren Körper: Ida in der linken Körperhälfte, Pingala in der rechten und Sushumna entlang der Wirbelsäule. Sushumna nimmt mit jedem Atemzug Energie aus Kosmos und Erdkern auf. Ida steht mit Mond und Merkur in Verbindung. Sie steht für Milde und Kühle und repräsentiert die weibliche Energiekomponente. Pingala steht mit Sonne und Mars in Verbindung. Er steht für Dynamik, Kraft und Feuer und repräsentiert die männliche Energiekomponente.

Ida, Pingala und Sushumna kreuzen sich an sechs Stellen entlang der Wirbelsäule. Diese Energiepunkte oder Energiezentren sind kreisrund und werden Chakren genannt: vom Steissbein aufsteigend durchfliesst Prana das Wurzelchakra, Sakralchakra, Nabelchakra, Herzchakra, Halschakra und Nasenwurzelchakra. Ein siebentes Chakra liegt im Gehirn und wird Scheitelchakra genannt. Dieses Chakra ist unser Tor zur Energie des Kosmos.

Unsere Energiekanäle durchlaufen den gesamten Körper, daher finden sich eine Vielzahl von kleineren Chakren auch in unseren Gliedmassen. Dies macht Hände und Füsse besonders empfänglich für die Aufnahme ätherischer Öle. Über Ida und Pingala fliessen ihre heilende Wirkstoffe zu den Hauptchakren und Organen. Das bioelektrische System unseres Körpers erzeugt ein elektromagnetisches Feld: eine etwa 20 cm aus dem Körper hervortretende Lichthülle, die Aura genannt wird. Unsere Aura wird ständig vom Elektromagnetismus der Erde und des Kosmos beeinflusst.

In einem gesunden Menschen sind Ida und Pingala im Gleichgewicht. Sie verschmelzen in den Hauptchakren miteinander und schwingen harmonisch entlang der Wirbelsäule, der Hauptenergieachse Sushumna. Wird unser energetisches Gleichgewicht gestört, kommt es zu Blockaden im Energiefluss. Dadurch staut sich Energie in Teilen des Körpers, andere Teile werden energetisch unterversorgt. Wird die energetische Störung nicht korrigiert, nimmt nach und nach der materielle Körper Schaden und erkrankt.

Manche Frequenzen im Strahlungsspektrum von Erde und Kosmos heilen, andere jedoch sofern neu und unbekannt für den Organismus können auch schaden. Unser Energiekörper ist lern- und anpassungsfähig. Vorsichtige Wissenschafter sind der Meinung, dass durch Wechselstrom erzeugte elektromagnetische Felder bis zu einem Maximalwert von einem Milligauss (100 nTesla) im persönlichen Umfeld des Menchen unbedenklich sind.
Stärkere Felder verursachen unterschwelligen, unbewussten Stress, der uns Lebensenergie kostet.

Medizinische Messungen haben ergeben, dass die Durchschnittsfrequenz des menschlichen Körpers zwischen 62 und 68 Hz liegt. Sinkt sie unter einen Wert von 58 Hz manifestieren sich erste Krankheitssymptome.

Nachfolgend finden Sie Tipps zum vernünftigen und gesundheitsschonenden Umgang mit Elektrosmog.

10 Massnahmen um Elektrosmog zu vermeiden

  • Kaufen Sie energiesparende, strahlungsarme Elektrogeräte
  • Schalten Sie die Geräte ab, wenn Sie sie nicht brauchen. Standby-mode vermeiden
  • Schlafen sie in einem gut abgedunkelten, von Elektrogeräten freien Raum
  • Halten Sie Ihr Handy beim Telefonieren nicht ans Ohr, benützen Sie Freisprecheinrichtung oder Kopfhörer mit Ferrit-Klemme
  • Vermeiden Sie Handytelefonate bei schlechtem Empfang und in Kraftfahrzeugen
  • Vermeiden Sie es Handy, Smartphone, Androide mit eingeschalteter Funkverbindung direkt am Körper zu tragen, besonders wenn sie unterwegs sind
  • Tauschen sie ihr altes Schnurlostelefon gegen ein fulleco-DECT Gerät
  • Schalten Sie Ihr W-LAN aus, wenn sie es nicht benötigen (besonders in der Nacht)
  • Stellen Sie Ihren Laptop zum Arbeiten, Internet surfen etc. nicht auf Ihren Schoss
  • Vermeiden sie es neben eingeschalteten Elektrogeräten in der Küche zu arbeiten.

Die Strahlungsintensität von Handies wird durch die Kennzahl SAR (Specific Absorption Rate) in Watt/kg angegeben. Zur Zeit liegt der empfohlene Maximalwert bei 0,6 W/kg. Achtung: Dieser empfohlene Maximalwert gilt für Erwachsene.

Vermeiden Sie soweit möglich den Gebrauch von Elektrogeräten in der Schwangerschaft. Elektrogeräte sind für Kleinkinder gänzlich ungeeignet, besondere Vorsicht geboten ist bei Handies für Kinder!

Die Stressachse im Energiekörper durchläuft das Sakral- und Nasenwurzelchakra. Die ätherische Ölmischung Ho-Blätter, Rose und Neroli harmonisiert diese beiden Chakren und kräftigt die Aura. Ein geeignetes Trägeröl ist Sesamöl.

Durch Elektrosmog beeinflusst sind auch das Herz- und Scheitelchakra. Geeignete Chakraöle finden sie im Newsletter zur konstitutionsgerechten Aromapflege.

Basenbäder (Schüssler Salze) mit antioxidativen Kräuterzusätzen z.B. Rosmarin, Mariendistel oder Amla (die indische Stachelbeere) helfen dem Körper nach einer Zellschädigung durch elektromagnetische Strahlung zu entschlacken und entgiften.

Bekannte körpereigene Antioxidantien, die durch Elektrosmog verursachte Zellschäden reparieren können sind das Hormon Melatonin, Superoxid Dismutase und Glutathion. Diese drei Wirkstoffe können durch ausreichenden Schlaf während der Nacht, moderater Sonneneinstrahlung und auch über die Nahrung positiv beeinflusst werden.

Die vom National Institut on Aging in den USA entwickelte Kennzahl ORAC (Oxygen Radical Absorbance Capacity) misst den Wirkungsgrad von Nahrungsmitteln gegen freie Radikale. Diese Kennzahl bezieht sich auf jeweils 250 g des Nahrungsmittels. Die empfohlene tägliche Dosis sind 5000 ORAC Punkte.

Nahrungsmittel mit einem ORAC Wert über 5000:
Artischocken, Heidelbeeren, Brombeeren, Preiselbeeren, Himbeeren, rote Bohnen, Dörrzwetschken, Haselnüsse, Pecannüsse, Walnüsse sowie die Gewürze Kreuzkümmel, Kurkuma und Rosmarin.

Buchtipps:
Dr. Ann Louise Gittleman, Warum Ihr Handy nicht Ihr Wecker sein sollte
Sri Chinmoy, Kundalini

Der vedische Kalender

Tageszeit, Mond- und Sonnenzyklus sowie unser Alter beeinflussen unseren Energiefluss, Aktivierung und Regeneration, Schlafen und Wachen.

Die vedische Lehre unterscheidet drei Konstitutionselemente bzw. Energiearten: Kapha, Pitta und Vata. Diese drei Lebensenergien finden sich nicht nur in allen Lebewesen, sind auch Teil der kosmischen Energien und beeinflussen im Tages-, Mond- und Sonnenzyklus unser Leben.

Unsere Konstitution ist einerseits angeboren, andererseits erworben. Sie bestimmt Körperbau, geistige Fähigkeiten, Charakter und unsere Anpassungsfähigkeit. Kindheit und Jugend ist durch Kapha stark beeinflusst. In unserer Lebensmitte dominiert Pitta. Das Alter wird mehr und mehr von Vata bestimmt.

Die Art wie wir leben, eine ausgewogene Ernährung, Körperpflege, Sport und ausreichend Schlaf erhalten unsere Konstitutionselemente in gesunder Balance trotz negativer äusserer Einflüsse.

Kapha ist kalt, ölig und träge. Die Kapha Haut ist fettig, neigt zu Ödemen, Hautunreinheiten und Akne. Trockenmassagen, Toilette- und Peelingseifen, Peelingprodukte vor der finnischen Sauna und das wöchentliche Basenbad pflegen die Kapha Haut.

Pitta bringt Wärme und Energie in unser Leben. Die Pitta Haut ist rosig und gut durchblutet, neigt jedoch zu Entzündungen und Couperose. Das Element Wasser bringt Ausgleich und Wohlbefinden. Die Pitta Haut bevorzugt im Wechsel Öl- und Basenbäder. In der Sauna stärken Wechselbäder und -dusche für eine Stärkung des Immunsystems und der Venen.

Vata ist kalt und trocken. Die Vata Haut neigt zur Falten- und Schuppenbildung, zur Austrockung und zu Rissen. Ölanwendungen machen die Vata Haut wieder weich und geschmeidig. Ölmassagen vor der Dusche und wöchentliche Ölbäder pflegen die Vata Haut. Massagen mit Körperbutter oder -balsam vor Dampfbad und Biosauna runden die Vata Pflege ab.

In Zeiten starker Gefühlsregung, emotionaler Leere bzw. bei anhaltendem Stress benötigen Körper, Geist und Seele spezielle Zuwendung.

Die Energetik der Veränderung

Veränderungen beeinflussen die Konstitution eines Menschen und können zum Verlust der inneren Balance und Verminderung der Lebensenergie führen. Für eine konstitutionsgerechte Körperpflege ist demnach wichtig, den eigenen Biorhythmus mit den Biorhythmen der Natur abzustimmen um die innere Balance zu halten bzw. wiederzuerlangen.

Das Universum funktioniert auf zwei Ebenen: Materie und Energie.

In der Natur pulsiert diese Energie im Energiekörper, der jedes Lebewesen Pflanze, Tier und Mensch umgibt und Basis des Lebens ist. Auch ätherische Öle, die in den verschiedenen Teilen der Pflanze (Blüten, Blätter, Wurzeln, Frucht- schalen, Rinde) von Öldrüsen gebildet werden, umgibt ein Energiekörper mit charakteristischer Schwingung. Diese energetische Information der Pflanze kann die Energiezentren des Menschen positiv beeinflussen und begründet die pflegende, heilende Wirkung ätherischer Öle.

Ätherische Öle werden durch ihre fettlöslichen Eigenschaften gut von der Haut aufgenommen und gelangen über die Energiebahnen (Nadis) zu den Energiezentren (Chakras) und Organen des Körpers. Werden ätherische Öle in der Duftlampe verdampft erreichen Sie über die Nasenschleimhäute den Hypothalamus, zentrale Schaltstelle des Gehirns und das limbische System, Zentrum der Gefühle und Emotionen.

Die wichtigsten Anwendungsformen ätherischer Öle sind Ölmassagen, Einreibungen, Bäder und Seifen. Aufgüsse (konzentrierte Tees) und Mazerate (Ölauszüge) von Kräutern und Pflanzen kommen in der Aromapflege für Bäder und Seifen zur Anwendung. Die meisten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Dabei trennt sich ein Teil der Wirkstoffe der Pflanze als Öl, der andere Teil verbleibt in der wässrigen Lösung. Diese wässrige Phase nennt sich Hydrolat, ein wichtiges ergänzendes Hautpflegeprodukt.