Der vedische Kalender

Tageszeit, Mond- und Sonnenzyklus sowie unser Alter beeinflussen unseren Energiefluss, Aktivierung und Regeneration, Schlafen und Wachen.

Die vedische Lehre unterscheidet drei Konstitutionselemente bzw. Energiearten: Kapha, Pitta und Vata. Diese drei Lebensenergien finden sich nicht nur in allen Lebewesen, sind auch Teil der kosmischen Energien und beeinflussen im Tages-, Mond- und Sonnenzyklus unser Leben.

Unsere Konstitution ist einerseits angeboren, andererseits erworben. Sie bestimmt Körperbau, geistige Fähigkeiten, Charakter und unsere Anpassungsfähigkeit. Kindheit und Jugend ist durch Kapha stark beeinflusst. In unserer Lebensmitte dominiert Pitta. Das Alter wird mehr und mehr von Vata bestimmt.

Die Art wie wir leben, eine ausgewogene Ernährung, Körperpflege, Sport und ausreichend Schlaf erhalten unsere Konstitutionselemente in gesunder Balance trotz negativer äusserer Einflüsse.

Kapha ist kalt, ölig und träge. Die Kapha Haut ist fettig, neigt zu Ödemen, Hautunreinheiten und Akne. Trockenmassagen, Toilette- und Peelingseifen, Peelingprodukte vor der finnischen Sauna und das wöchentliche Basenbad pflegen die Kapha Haut.

Pitta bringt Wärme und Energie in unser Leben. Die Pitta Haut ist rosig und gut durchblutet, neigt jedoch zu Entzündungen und Couperose. Das Element Wasser bringt Ausgleich und Wohlbefinden. Die Pitta Haut bevorzugt im Wechsel Öl- und Basenbäder. In der Sauna stärken Wechselbäder und -dusche für eine Stärkung des Immunsystems und der Venen.

Vata ist kalt und trocken. Die Vata Haut neigt zur Falten- und Schuppenbildung, zur Austrockung und zu Rissen. Ölanwendungen machen die Vata Haut wieder weich und geschmeidig. Ölmassagen vor der Dusche und wöchentliche Ölbäder pflegen die Vata Haut. Massagen mit Körperbutter oder -balsam vor Dampfbad und Biosauna runden die Vata Pflege ab.

In Zeiten starker Gefühlsregung, emotionaler Leere bzw. bei anhaltendem Stress benötigen Körper, Geist und Seele spezielle Zuwendung. Veröffentlicht am

Energetik der Veränderung

Veränderungen beeinflussen die Konstitution eines Menschen und können zum Verlust der inneren Balance und Verminderung der Lebensenergie führen. Für eine konstitutionsgerechte Körperpflege ist demnach wichtig, den eigenen Biorhythmus mit den Biorhythmen der Natur abzustimmen um die innere Balance zu halten bzw. wiederzuerlangen.

Das Universum funktioniert auf zwei Ebenen: Materie und Energie.

In der Natur pulsiert diese Energie im Energiekörper, der jedes Lebewesen Pflanze, Tier und Mensch umgibt und Basis des Lebens ist. Auch ätherische Öle, die in den verschiedenen Teilen der Pflanze (Blüten, Blätter, Wurzeln, Frucht- schalen, Rinde) von Öldrüsen gebildet werden, umgibt ein Energiekörper mit charakteristischer Schwingung. Diese energetische Information der Pflanze kann die Energiezentren des Menschen positiv beeinflussen und begründet die pflegende, heilende Wirkung ätherischer Öle.

Ätherische Öle werden durch ihre fettlöslichen Eigenschaften gut von der Haut aufgenommen und gelangen über die Energiebahnen (Nadis) zu den Energiezentren (Chakras) und Organen des Körpers. Werden ätherische Öle in der Duftlampe verdampft erreichen Sie über die Nasenschleimhäute den Hypothalamus, zentrale Schaltstelle des Gehirns und das limbische System, Zentrum der Gefühle und Emotionen.

Die wichtigsten Anwendungsformen ätherischer Öle sind Ölmassagen, Einreibungen, Bäder und Seifen. Aufgüsse (konzentrierte Tees) und Mazerate (Ölauszüge) von Kräutern und Pflanzen kommen in der Aromapflege für Bäder und Seifen zur Anwendung. Die meisten ätherischen Öle werden durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Dabei trennt sich ein Teil der Wirkstoffe der Pflanze als Öl, der andere Teil verbleibt in der wässrigen Lösung. Diese wässrige Phase nennt sich Hydrolat, ein wichtiges ergänzendes Hautpflegeprodukt.